Lehre

Lehre und berufliche Aktivitäten

seit 1979 vorbereitende Arbeiten zur Gründung des Vereins Sozialwissenschaftliche Forschung und Bildung für Frauen und der Frankfurter Frauenschule, einer autonomen Bildungseinrichtung für Frauen, dort von 1983 bis 1993 beschäftigt, zuständig für die konzeptionelle Arbeit, die Planung und Durchführung von Kursen, Arbeitsgruppen, Tagungen, Fortbildungen, Bildungsurlauben u.a. Durchführung von Fortbildungen für Erzieherinnen/Bezugspersonen und für Lehrerinnen Themen der Erziehung, der kindlichen Entwicklung und zu schulbezogenen Themen.

Die Frankfurter Frauenschule verstand (und versteht) sich als ein Ort, der einerseits die Weiterentwicklung der feministischen Theorie in der Verbindung mit anderen aktuellen wissenschaftlichen Diskursen betreiben soll, und der zugleich der Bearbeitung und Weitergabe dieses Wissens verpflichtet ist, als Beitrag zur Veränderung. Praktische Bildungsarbeit und deren gleichzeitige Weiterentwicklung durch die Arbeit an der Theorie gehörten insofern stets zusammen.

  • Seit 1994 Lehraufträge an den Universitäten Osnabrück, Frankfurt a.M., Köln, Heidelberg, Zürich, Innsbruck;
  • 1994-1997 Lehrstuhlvertretungen an der Universität Frankfurt a.M. (“Historisch-Pädagogische Frauenforschung” und “Pädagogische Frauenforschung und Schulpädagogik”)
  • 2001 Vertretung einer C 4 Professur für das Fach “Erziehungswissenschaft” an der Universität zu Köln
  • 2003-2004 Vertretung der C 4 Professur “Grundschulpädagogik” an der Universität Halle Wittenberg
  • Von 2004 bis 2008 Vertretung der Professur Allgemeine Didaktik und Schulpädagogik an der Universität zu Köln
  • Sommersemester 2006 Gastprofessur „Gender Studies“ / Erziehungswissenschaft an der Universität Salzburg
  • Seit 2008 Professorin für Schulpädagogik und Geschlechterforschung an der Universität Paderborn

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Vortragstätigkeiten

bei unterschiedlichen Veranstaltern, v.a. zu den Themenbereichen

  • Kindheit / Geschlechtstypische Erziehung und Entwicklung (z.B. Wannseeheim für Jugendarbeit Berlin (u.a. Fachtagungen der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Bildungsstätten, Fachtagung Mädchenarbeit, Hessischer Jugendring, DEAE, Vorträge bei Tagungen an verschiedenen Universitäten, einigen Kindergärten, Schulen, Frauenbildungseinrichtungen);
  • Geschlechtertheorie und gesellschaftliches Geschlechterverhältnis (z.B. Ev. Akademie Arnoldshain, Ev. Akademie Bad Segeberg, Institut für Wissenschaft und Kunst IWK in Wien, AFP Zürich, Tagungen und Ringvorlesungen in verschiedenen Universitäten (u.a. Kassel, Mainz, Berlin, Heidelberg, Hamburg, Tübingen, Würzburg, Köln, Göttingen, Hildesheim u.a.);
  • Frauenbildungsarbeit (z.B. im Forschungsinstitut für Arbeiterbildung Bochum (im Zusammenhang mit der gewerkschaftlichen Frauenbildungsarbeit), Gewerkschaftlichen Bildungseinrichtungen, Friedrich-Ebert-Stiftung);
  • Themen aus dem Bereich psychoanalytische Pädagogik und Erziehungswissenschaft (z.B. bei den Jahrestagungen der Sektion Psychoanalytische Pädagogik der DGfE in Tübingen 1998, Berlin 1999, Heidelberg 2001 sowie allgemeinen Fragestellungen aus Pädagogik, Erziehungswissenschaft und Bildungstheorie (verschiedene Tagungen und Ringvorlesungen; DGfE-Kongresse in Göttingen 2000, München 2002, Zürich 2004; Pädagogische Werktagung Salzburg 2003; Verband der freien Alternativschulen 2004);

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Tagungen

Veranstaltung zahlreicher Tagungen im Rahmen der Frankfurter Frauenschule; 1999 gemeinsam mit Vera Moser (Universität Frankfurt) Veranstaltung der Tagung “Bildung – Subjekt – Geschlecht – Gesellschaft. Perspektiven erziehungswissenschaftlicher Geschlechterforschung”. Mitarbeit bei der Planung und Durchführung der Jahrestagungen der Sektion Frauen- und Geschlechterforschung in der DGfE; 2006 Diskussionstag “Bildung und soziale Ungleichheit” (Universität zu Köln)

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Lehraufträge

an der Universität Osnabrück (im Studienschwerpunkt Frauenbildung / Frauenberatung); an der Universität zu Köln (im Bereich Geschlechtstypische Entwicklung / Frühe Kindheit am Lehrstuhl Kindheit, Jugend, Familie); an der Universität Heidelberg (“Kindheit und Geschlecht”); an der Universität Frankfurt a.M. (für den Schwerpunkt Differenz / Geschlechterverhältnisse am Institut für Pädagogik der Elementar- und Primarstufe); an der Universität Innsbruck (“Geschlechterverhältnisse in der Erziehungswissenschaft”); an der Universität Zürich (“Geschlechtstypische Erziehung und soziale Entwicklung” (am Lehrstuhl Fatke) sowie “Ethik der Geschlechterdifferenz” (am Lehrstuhl Oelkers)).

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Lehrerfahrungen – Inhaltliche Schwerpunkte:

Geschlechtstypisierende Einflüsse in Sozialisation, Erziehungs- und Bildungsprozessen, z.B.:

  • Seminare zum Thema ‘Koedukation’, mit unterschiedlichen Schwerpunkten, z.T. mit Unterrichtsbeobachtungen bzw. Beobachtungen in Kindergärten, auf Schulhöfen u.ä.
  • Botschaften von Gleichheit und Differenz – Kritische Schulbuch-Lektüre (mit eigenen kleinen Untersuchungen)
  • Der Umgang mit Geschlecht, Normen und Abweichung in Kinder- und Schulbüchern (hier mit dem Schwerpunkt auf Bilderbüchern und Kinderbüchern)
  • Seminare zum Thema ‘Geschlechtsspezifische Sozialisation’, mit unterschiedlichen Schwerpunkten, jeweils mit kleinen Feldstudien

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Erziehung, Entwicklung und Geschlechtsidentität, z.B.:

  • Die psychosexuelle Entwicklung von Kindern
  • Geschlechtstypische Erziehung und typische Beziehungskonflikte in Kindergarten und Schule; in der Beziehung zu Vater und Mutter u.ä.
  • Kleine Mädchen – Körper und Sprache (ein Seminar mit Beobachtungen in Kindereinrichtungen)
  • Kleine Mädchen – Kleine Jungen (Seminare mit kleinen Feldstudien)
  • Probleme der frühen Kindheit, der Pubertät und des Heranwachsens
  • Seminare zum Themenkomplex ‘Mutter-Vater-Familie’
  • Geschlechtstypische Erziehung und Entwicklung – Wie aus Kindern Mädchen und Jungen werden
  • Bilder von Weiblichkeit und Männlichkeit
  • Selbstbilder, Vorbilder und Körperbild in Kindheit und Adoleszenz
  • Geschlechtstypische (Selbst)Inszenierungen von Mädchen und Jungen

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Allgemeine pädagogische Fragestellungen (und ihre (evtl. verborgenen) Geschlechtsaspekte, z.B.

  • Sozialisationstheorien
  • Theorien der Grundschuldidaktik
  • Pädagogisches Verhältnis und Geschlechterverhältnis

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Fragen, die sich aus der Begegnung von Erziehungswissenschaft und Geschlechterforschung ergeben, z.B.:

  • Die Bedeutung von Geschlecht und Geschlechterverhältnissen für die Theorien von Bildung und Erziehung
  • Konkurrenz und Kooperation zwischen Müttern und Erzieherinnen
  • Geschlechtsspezifische Kindererziehung BRDDDR
  • Lektüreseminare zur Arbeit an Begriffen wie Kontext, Erfahrung, Identität, Differenz
  • “Differenz und Anerkennung” als pädagogische Herausforderung

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Probleme des gesellschaftlichen Geschlechterverhältnisses, Familie und Beruf, z.B.:

  • Die gesellschaftliche ‘Teilung’ der Arbeit – Reproduktionsarbeit
  • Über die (Un-)Vereinbarkeit von Familie und Beruf
  • Bilder von Mutter & Vater, Frau & Mann
  • Frauen im Nationalsozialismus / Nationalismus
  • Gewalt und Gesetz (nach Hoyerswerda)
  • Frauenpolitische Tagungen, z.B. mit Kommunal- und Bildungspolitikerinnen aus der BRD und Italien u.a.
  • Differenz – Umgang mit Verschiedenheiten als pädagogisches Thema

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Seminarthemen der letzten Jahre im Bereich Schulpädagogik:

  • Probleme (mit) der Koedukation
  • Geschlechterverhältnisse im Kontext von Schule
  • Der Umgang mit Normen und Differenz in Kinder- und Schulbüchern
  • Angst und Gewalt im Kontext von Schule
  • Schule, Jugend und Gesellschaft
  • Aspekte von Lernerfolg
  • Psychosexuelle Entwicklung in der Kindheit, im Schulalter, in der Adoleszenz
  • Geschlechtstypische Sozialisation
  • Grundlagen der Schulpädagogik
  • Geschlechtstypische Erziehung und typische Beziehungskonflikte in Kindergarten und Schule bzw. in der Beziehung zu Vater und Mutter
  • Einführung in die Sozialisationstheorie unter besonderer Berücksichtigung von Kindheit und Schule
  • Theorien und Modelle der Didaktik
  • Schulkindheit, Geschlecht und Differenz
  • Schule als gesellschaftlicher Ort
  • Differenz in der Pädagogik
  • Bildung, Erziehung und Geschlecht
  • “Differenz und Anerkennung” als pädagogische Herausforderung
  • Probleme und Herausforderungen des Berufsbild “LehrerIn”

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Letzte Aktualisierung: 2008-10-05 18:32:32